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Der Leuchtturm bei Strandvilla

Im Jahr 1796 wurde der Leuchtturm bei Strandvilla errichtet. 1819 erhöhte man ihn auf 24 Meter. Er bekam damit eine Höhe von etwa 30 Meter über NN. Gleichzeitig wurde das Leuchtsystem modernisiert, womit die Reichweite von etwa vier Kilometer auf mehr als 30 Kilometer vergrößert wurde. Das größere Bild ist aus dieser Zeit. Der Memeler Leuchtturm war einer der ersten an der nordöstlichen Ostseeküste. Lediglich die Leuchttürme von Danzig und Travemünde waren älter.


Im Führer durch Memel und Umgebung von 1939 liest man:

"100 Stufen führen zu seiner Plattform, von der sich ein wundervoller Rundblick bietet: Zu Füßen, der sich weit nach Norden ziehende Wald, nach Süden hin die in Grün gebettete Stadt, dann das Kurische Haff, weiter westlich die Nehrung mit der Südermole an der Spitze, rechts die Nordermole mit dem Weißen Leuchtturm und dahinter schließlich die dem Gesamtgebilde Charakter und Inhalt gebende See. (Den Einlaß zum Turm erbitte man im Wohnhaus des Wärters.)"



Restaurant Strandvilla
.
Aus dem
Führer durch Memel und Umgebung
von 1905:

Auf dem Fahrwege zum Leuchtturm kurz vor letzterem rechts das Gasthaus "Restaurant_Strandvilla". Empfehlenswert mit seiner auf das weite Meer wie auf das waldumrandete kurische Haff herrlichste Aussicht spendenden Strandhalle und Aussichtsterrasse. So leicht dürfte es kaum einen Punkt geben, der die wuchtige Kraft der See mit dem freundlichen ruhigen Lauf des Binnenwassers dem Besucher einmal zu Auge bringt.



Anzeige aus dem Führer durch Memel von 1913.

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