Später hatte Edwin Luschnat hier ein eben solches Geschäft, bis schließlich der Kaufmann Moses Friedmann das Anwesen erwarb. Dieser ließ sein Kolonialwaren- und Schankgeschäft von Bernhard Schapiro als Geschäftsführer leiten.
Gegen Ende der 1920er Jahre findet man hier schließlich die
Memelländische Seifenfabrik G.m.b.H.
der Gebrüder Friedmann. Grundstückseigentümer war nach wie vor Moses Friedmann. Das Grundstück reichte bis an die Schützenstraße, wo das Bürogebäude der Fabrik errichtet worden war. Es hatte die Adresse Schützenstraße 17. Als später auch die ursprüngliche Adresse Libauer Str. 40 zu Hermann-Göring-Str.44 wurde, bekam die Schützenstraße 17 die Nummer 5.
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